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Liberale Gottesdienste zu Jom Kippur in Württemberg
13.10.2011 Rabbiner Seminar
Jom Kippur war ein Meilenstein in der Konsolidierung des liberalen Judentums in Südwestdeutschland. Erstmals seit der Schoah wurden im Raum Stuttgart wieder Gottesdienste gemäß der liberalen Tradition gehalten, und zwar auf Einladung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) mit Sitz in Stuttgart. Die Gottesdienste in der alten Synagoge von Esslingen wurden von Yuriy Kadnykow geleitet, einem Absolventen des Abraham Geiger Kollegs, der am 23. November zum Rabbiner ordiniert wird und im November und Dezember erneut für zwei Schabbatot nach Württemberg kommen wird.. Zu Jom Kippur versammelten sich gut 120 Beter und Beterinnen in Esslingen am Neckar in einem Gebäude, das aus dem Mittelater stammt und 1819 bis 1938 von der IRGW als Synagoge genutzt wurde; 1946 sollen dort noch einmal kurz Gottesdienste stattgefunden haben. „Diese Jom Kippur-Gottesdienste“, so David Holinstat (Tübingen), beweisen deutlich, wie groß das Bedürfnis nach einem liberalen Judentum in Württemberg ist.“ Zu Pessach hatte die IRGW bereits zu einem liberalen Sederabend in Heilbronn eingeladen.








