Abraham Geiger Preis

Der Abraham Geiger Preis würdigt Verdienste um das Judentum in seiner Vielfalt. Er wurde im Jahr 2000 anlässlich der Eröffnung des Abraham Geiger Kollegs geschaffen. Mit ihm zeichnet das Rabbinerseminar Menschen aus, die sich um den Pluralismus verdient gemacht haben:
Offenheit, Mut, Toleranz und Freiheit jüdischen Denkens als Ertrag der Aufklärung sollen damit als Grundlage für den Umgang von Juden miteinander ebenso gewürdigt werden, wie in den Beziehungen mit unserem nichtjüdischen Umfeld.
Der Abraham Geiger Preis ist mit 10.000 EUR dotiert, die der Preisträger einem Projekt zuwendet, das dem Wesen des Preises Gestalt verleiht.
Stifter der Preissumme ist Herr Karl-Hermann Blickle.
Empfänger des Abraham Geiger Preises
Professor Susannah Heschel – 2000
Als eine wichtige Repräsentantin der zeitgenössischen jüdischen Philosophie für ihre Studien über Abraham Geiger, die seine Ideale ins Heute tragen.
Professor Emil Fackenheim – 2002
Für sein philosophisches Lebenswerk: Nach der Schoa wies er Wege für die Möglichkeit eines religiösen Judentums.
Professor Alfred Grosser – 2004
Als Stimme der Humanität trat er stets ein für Offenheit, Mut, Toleranz und Gedankenfreiheit als Ertrag der Aufklärung.
Karl Kardinal Lehmann – 2006
Wir würdigen seine Entschlossenheit für das Gespräch mit dem Judentum. Er ist ein Verteidiger von Toleranz und Freiheit des Denkens.
Prinz Hassan bin Talal von Jordanien – 2008
In Würdigung seines Eintretens für ökologische Nachhaltigkeit, Versöhnung und Dialog zwischen den Religionen.
Professor Hans Küng – 2009
Als Präsident der Stiftung Weltethos setzt er Zeichen für ein globales Miteinander jenseits aller religiösen Schranken und für gemeinsame Werte, Ideale und Ziele.
Premierministerin Helen Zille – 2011
In Würdigung ihres großen Muts und ihrer Entschlossenheit, mit der sie für ein demokratisches Südafrika der vielen Stimmen kämpft.

















